Applied Kinesiology (AK)
Die AK ist eine Methode, bei der durch Testung einzelner Muskeln und
ihrer Stärkeänderung Aussagen über funktionelle Zusammenhänge
bzw. Störungen möglich sind.
Vor ca. 30 Jahren fand der amerikanische Chiropraktiker George
Goodheart D.C. durch Zufall bei einem Patienten heraus, dass sich
die Stärke eines Muskels sofort verändert, wenn therapeutisch
relevante Punkte am Körper des Patienten behandelt oder auch
nur berührt werden. Im Laufe der Zeit zeigte sich, dass sich
der Tonus (Anspannungszustand) von Muskeln bei einer Vielzahl von
Testexpositionen ändern kann – und zwar sowohl von schwach
nach stark als auch von stark nach schwach.
In den letzten Jahren wurde zusätzlich eine weitere Reaktionsmöglichkeit
beschrieben, nämlich die übermäßige Stärkezunahme
in Gestalt eines Hypertonus – einer „Verkrampfung“
– der Muskulatur. Es handelt sich hierbei um die extreme Stressreaktion
der Muskulatur als Zeichen einer maximalen Anspannung. Prinzipiell
fand Goodheart heraus, dass man mit dem Muskeltest eine funktionelle
diagnostische Aussage darüber machen kann, wie der Körper
des Patienten sowohl auf möglicherweise positive Dinge (Heilmittel,
Medikamente, Manuelle Behandlung, Akupunktur), aber auch auf negative
Belastungen (Allergene, unverträgliche und toxische Substanzen,
negative Emotionen, Fehlhaltung, Kiefergelenksstörung u. v.
m.) reagiert.
Zudem bietet die AK auch eine zusätzliche, einfache Möglichkeit
zur Diagnostik von Allergien, Unverträglichkeiten, toxischen
Belastungen, Medikamenten, Organ- und Meridianstörungen.
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